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Mittwoch, 21. November 2018

Das Montessori Qualitätssiegel (MQS) stellt durch neutrale Gutachter sicher, dass eine Einrichtung nach den Qualitätsstandards der Montessori-Pädagogik arbeitet. Das Siegel wird zeitlich befristet verliehen. So ist sichergestellt, dass eine Einrichtung sich stetig weiter entwickelt.

Alle Gruppen des Montessori-Kinderhauses erhielten für die nächsten zwei Jahre von der Deutschen Montessori Gesellschaft e.V. das Montessori-Qualitäts-Siegel.

 

Heidi Laube-Reining und Rainer Völkel zeigten sich besonders von der offenen Frühstückssituation in der Halle des Kinderhauses, vom bildnerischen Gestalten auf breiter Basis und den klaren Regeln des Miteinanders beeindruckt. Dass die Mitarbeiterinnen jederzeit ansprechbar und selbstkritisch zu Veränderungen bereit sind, wurde ebenfalls sehr positiv bewertet. Kindlicher Wissensdurst und individuelle Neugierde sind dabei Urtriebe, die das spezielle Material in der Montessori-Pädagogik befördert: Es soll Kinder zum selbstständigen und selbstkontrollierten Arbeiten animieren – ein wichtiges Kriterium: Die Qualitätsprüfer lobten die solide, gute Ausstattung, die für alle vier Gruppen bereitsteht. Denn Maria Montessori, die vor genau 60 Jahren in den Niederlanden verstarb, hatte spezielle Arbeitsmittel entwickelt, die Kindern ganz unterschiedliche Sinnes- und Lernerfahrungen ermöglichen.

 

Gelungen fanden die Fachleute den Umbau der Kindertagesstätte, die insbesondere den Bedürfnissen unter Dreijähriger angepasst wurde – etwa mit Wickelkommode und Ruheraum. Hervorgehoben wurden zudem das selbstgekochte Mittagessen, bei dessen Zubereitung die Kinder mitmachen können, aber auch der optimale Personalschlüssel, der es erlaubt, Kinder mit Förderbedarf voll in den Kinderhausalltag zu integrieren. Weitere Besonderheiten sind der flexibel einsetzbare Matschraum und der komplett renovierte Bauwagen, der als Werkstatt dient. Die eigene Turnhalle, „Palestra“ genannt, ermöglicht das offene Bewegen und die gezielte motopädische Unterstützung. Kinder mit und ohne Förderbedarf werden in Kleingruppen betreut. Natürlich gibt es auch Möglichkeiten der konzeptionellen und organisatorischen Verbesserung: So sollten die bislang vereinten Arbeitsbereiche Sinnesmaterialien und Mathematik besser getrennt werden, auch könnte die Raumstruktur durch gezieltes Umstellen einiger Möbel optimiert werden.